ORF agiert immer offensiver gegen Objektivitätsgebot Drucken E-Mail

17.06.2007 / 17:01 / OTS0056 5 II 0166

ORF agiert immer offensiver gegen Objektivitätsgebot

Opposition wird ignoriert

Bestürzt zeigte sich FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky über die Einladungspolitik des ORF, da einmal mehr die FPÖ ausgegrenzt werde. Zur heutigen Sendung "Im Zentrum" zum Thema Pflege seien zwei Vertreter der ÖVP, ein Vertreter der SPÖ und eine Vertreterin des BZÖ eingeladen worden, nicht aber die Freiheitlichen und auch nicht die Grünen. Die Opposition werde damit de facto wieder einmal ignoriert.

Der ORF agiere immer offensiver gegen das Objektivitätsgebot, beklagte Vilimsky. Dies habe auch die letzte Statistik von Media Watch gezeigt. So habe die FPÖ im Mai 2007 in der ZiB 1, der wichtigsten Informationssendung des ORF, gerade einmal 1,8 Prozent Sendeanteil gehabt, obwohl sie bei der letzten Nationalratswahl über 11 Prozent errungen habe. Eine 4-Prozent-Partei wie das BZÖ hingegen habe einen Sendeanteil von 9,1 Prozent. Die heutige Zusammensetzung der Diskussionsrunde passe also nur allzu gut in dieses Bild.

 
< zurück   weiter >